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Energiewende

Mit ihrer Namenswahl verdeutlicht die Unternehmensgruppe Umweltgerechte Kraftanlagen (UKA), dass Energie mit Rücksicht auf die Umwelt erzeugt werden soll. Die Windenergieprojekte, die UKA umsetzt, ermöglichen eine Stromerzeugung ohne klimaschädliche Auswirkungen und tragen damit zum Erreichen nationaler und internationaler Klimaschutzziele bei.

 

Klima-Konvention und Kyoto-Protokoll

Die Rahmenkonvention zum Klimawandel wurde auf der Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 unterzeichnet. An dieser Konferenz nahmen Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt teil. Das Ziel der Klima-Konvention besteht darin, den Anteil der Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre auf einem Niveau zu halten, bei dem der gefährliche Klimawandel nicht fortschreitet. 1997 verpflichteten sich die Unterzeichner des „Kyoto-Protokolls“ – darunter auch Deutschland – die Emission der Treibhausgase um 21 Prozent zu senken.

Deutschland hat dieses Ziel erreicht. Auf dem Klimagipfel 2011 im südafrikanischen Durban einigten sich die Regierungschefs auf einen Nachfolge-Vertrag des Kyoto-Protokolls. Dieser verpflichtet alle Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer, ihren Ausstoß an Treibhausgasen zu mindern.

 

Europa setzt sich Ziele

In der Europäischen Union wurde beschlossen, den Ausstoß von CO2 bis 2020 um mindestens 20 Prozent gegenüber 1990 zu verringern. Gleichzeitig verpflichteten sich die EU-Länder, bis 2020 mindestens 20 Prozent des Energiebedarfs durch regenerative Energien zu decken. Sollte ein international verbindliches Klimaabkommen zustande kommen, verpflichtet sich die EU, die CO2-Emissionen sogar um 30 Prozent zu reduzieren.

 

Deutschland will die Energiewende

Deutschland hat mit seinem Bekenntnis zur Energiewende ein gesellschaftspolitisches Jahrhundertprojekt angestoßen. So wurden in den vergangenen Jahren bereits enorme Anstrengungen unternommen und Fortschritte beim Umbau der Energieversorgung erzielt. Andere Länder wie die USA, China oder Indien haben dagegen großen Nachholbedarf. Auch vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass Deutschland als führende Industrienation die Energiewende zu einem Erfolg führt und damit zeigt, dass sich nachhaltiges und ökonomisches Handeln nicht ausschließen, sondern vielmehr bedingen. Die Ziele bleiben deshalb ambitioniert. So soll der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch hierzulande auf mindestens 35 Prozent bis 2020 gesteigert werden. Spätestens bis zum Jahr 2050 soll dieser Anteil mindestens 80 Prozent betragen. Zur Erreichung dieser Ziele hat Deutschland ein gesetzliches Instrumentarium geschaffen, das weltweit als beispielhaft gilt.

Windenergieanlagen mit Umspannwerk bei Proschim



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